• Trinkwasser

Reinhardshain liegt in einem Gebiet, dass weitreichend der Trinkwasserversorgungdient. Einige Brunnen, wie beispielsweise der Queckbörner, dienen der direkten Versorgung von Gießen. Aber auch andere Trinkwasserbrunnen befinden sich in der Nähe; Grundwasser bedarf des besonderen Schutzes, ebenso wie Oberflächengewässer.

Um Windkraftanlagen aufstellen zu können, müssen enorme Mengen von Beton eingebracht werden. Zunächst wird Schottergranulat in Bohrlöcher verpreßt; diese ragen bis zu30 Meter in die Tiefe. Schon dadurch wird der Wasserhaushalt beeinträchtigt. Ein einzelnes Windrad benötigt, in Abhängigkeit von der Höhe, 2000 Kubikmeter Beton. Dieser Beton scheidet giftige Chromate aus, die unausweichlich in das Wassersystem eindringen, letztlich dann das Trinkwasser erreichen und es unwiederbringlich nutzlos machen. Auch andere Substanzen werden abgesondert, Beton, wenn er ausgebracht wurde, „blüht“ über Jahre – in der näheren Umgebung ist kein Pflanzenwachstum zu erwarten.

                Bodenverdichtung

Wie unter „Trinkwasser“ beschrieben, werden ungeheure Mengen Beton benötigt, ebenso Stahl. Insgesamt lastet auf dem Boden pro Windrad eine Menge von mindestens 7000 Tonnen. Diese Bodenverdichtung ist so massiv, dass sie auch nach Entfernung der Anlagen keine Regeneration mehr möglich macht. Der Boden ist tot. Das gilt auch für An- und Abfahrtswege, die sich kaum von den enormen Transportgewichten erholen können. Die Zufahrtsstraßen für solchen Anlagenbau werden übrigens ebenfalls schwerst geschädigt, da sie für solche Lasten nicht vorgesehen sind – die Reparatur verbleibt z.B. bei der Gemeinde oder dem Kreis.

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